Holz - der nachhaltige Rohstoff

Mit Holz zu arbeiten, ist eben nicht nur ein Beruf, dahinter steckt auch viel Philosophie. Und eines der vielen Faktoren, mit Holz zu arbeiten, ist, dass hier Nachhaltigkeit wirklich gelebt werden kann. Denn in unseren Verarbeitungsprozessen endet die Nachhaltigkeit nicht, sondern beginnt erst.

Holz in der Schweiz

Bäume sind lebenswichtig für unser globales Klima und Lebensraum für unendlich viele Tierarten. Und bereits seit vielen Jahrtausenden ist Holz als Werk- und Brennstoff für den Menschen ein wichtiger Rohstoff. Gerade in Europa nahm das Holz auch im Zusammenhang mit der Papier-Produktion eine wichtige Rolle ein. Die Region Basel beispielsweise ist dank der Papiermühle und dem damit verbundenen Wissen und aufgebauten Handelswegen zu dem Wirtschaftsstandort angewachsen, wie wir es heute kennen.

In der Schweiz ist ein Drittel der Fläche mit Wald bedeckt, und jährlich wächst diese um ca. die Grösse des Thunersees. Ungefähr 535 Millionen Waldbäume gibt es, und somit für jede Bewohnerin und Bewohner 66 Stück. Im Moment verbrauchen wir pro Jahr rund 11 Millionen m3. Ohne unseren Wald zu übernutzen, dürfen maximal 7 bis 8 Millionen m3 Holz geerntet werden.

Dies bedeutet: In der Verarbeitung gilt die Devise Effizienz. Und ein sachgerechter Umgang, um auch dort Nachhaltigkeit zu gewähren. Glücklicherweise entwickelt sich die Industrie immer weiter. So beispielsweise wird für die heutige Papierproduktion rund 70 Prozent Altpapier genutzt und nur noch wenig Neuholz beigemischt. Ebenso in der Produktion von Möbeln gibt es neue Verarbeitungsprozesse. Pressholz oder Spannplatten gibt es zwar schon lange, sie galten aber früher als quasi billige Alternative zu Massivholz. Heute hat sich die Qualität stark verändert und in Kombination mit schönen Furnieren lassen sich hier gute Lösungen konstruieren. Auch der neuste Trend, das Upcycling von altem Holz, ist in Mode und sehr gefragt. Eine Tischplatte, auch nach 100 Jahren, ist bei guter Pflege immer noch gut zu gebrauchen und kann problemlos weiterverarbeitet werden.

Auf dem Weg zu einem Besuch bei der Tschudin AG, erkennt man bereits von weitem das grosse Silo. Darin werden Holzspäne und Sägemehl gebunkert. Von Zeit zu Zeit werden diese wertvollen Holzabfälle abgeholt und wieder angeliefert in Form von Pellets. Und mit diesen werden unsere Werkstätten, Büros und die Ausstellungsräumlichkeiten beheizt.

Unter dem Strich wird bei uns kein Stückchen Holz verschwendet und verlässt uns nur in höchster Qualität verarbeitet als Möbelstück oder für den Innenausbau aufgearbeitet zu unseren hochgeschätzten Kunden.

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