Holz als Schallfresser

In der Schweiz sind täglich über eine Million Menschen starkem Lärm ausgesetzt. Mit dem schleichenden Verlust des Tag-Nacht-Rhythmus sind zudem die Lärmpausen verschwunden. Dabei kann Lärm starke Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Lärm findet sich heute auch nicht mehr alleine auf Baustellen. Auch in Büros haben Lärmquellen stark zugenommen. Die Optimierung der Raumakustik spielt dabei eine zentrale Rolle, und Holz als Rohstoff wird dabei gerne und vielfältig eingesetzt.

Raumakustik

In den meisten Unternehmen gehören die Personalkosten zu den grössten Aufwandsposten. Entsprechend gross ist das betriebswirtschaftliche Interesse, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter hoch zu halten. Gemäss Experten kann diese bei konstanter Lärmbelastung um bis zehn Prozent sinken. Rechnet man diesen Verlust an Leistungsfähigkeit aus und vergleicht diese Kosten zu denen einer möglichen Lösung, so erscheinen die Opportunitätskosten riesig. Holz wird im Bereich des Schallschutzes sowie der Isolierung schon lange erfolgreich eingesetzt. Seit einigen Jahren findet Holz auch immer öfters Einzug in die Raumakustik. Sei dies als Teil vom Mobiliar, welches zusätzlich positive raumakustische Eigenschaften aufweist oder als Teil des Innenausbaus. Inzwischen werden Schallschutzelemente sogar dazu genutzt, um Räumen einen eigenen Charakter über Farbe oder Formen zu verleihen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt und die individuellen Vorstellungen finden Umsetzung.

Doch nicht nur Grossraumbüros sind vom Problem des hohen Lärmpegels betroffen. In zum Beispiel stark frequentierten Cafés oder Restaurants wird es zunehmend schwieriger, sich in einer normalen Lautstärke zu unterhalten. Mit einer guten Planung hinsichtlich der Raumakustik lässt sich der Komfort der Gäste und der Mitarbeitenden spürbar erhöhen.

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