Dreimal feste Werte

Heute schauen wir uns drei unserer Lieblingshölzer an. Wie oft werden diese verarbeitet, in welchen Bereichen besonders eingesetzt und warum setzen wir gerne auf diese drei festen Werte? Wir werden es erfahren.

Weltweit gibt es 60'065 verschiedene Baumarten und somit exakt so viele mögliche Hölzer. Natürlich können nicht alle als Werkstoff eingesetzt werden, es sind nur ca. 25'000 davon. Gehandelt werden davon ca. 800. In der Schweiz alleine gibt es um die 100 verschiedene Arten, aber auch hier unterscheiden wir zwischen den unterschiedlichen Schweizer Hölzern und ihren favorisierten Einsatzgebieten.

Fichte

Die Fichte ist mit Abstand das meistverwendete und meistgeschlagene Holz im deutschsprachigen Raum. Es ist quasi die Grundbasis für viele Konstruktionen oder Innenausbauten. Besonders durch sein günstiges Verhältnis von Gewicht zu Festigkeitseigenschaften und Verfügbarkeit eignet es sich hervorragend als Werkstoff. Besonders häufig werden damit Dachausbauten, tragende Decken und Wände, aber auch Innenausbauten vorgenommen. So findet man die Fichte häufig als Fussboden, Wand- und Deckenverkleidungen, Treppen- und Treppengeländer und Einbaumöbeln. Gerne wird die Fichte auch für den Bau von Saunen verwendet. Das Holz weisst eine besonders hohe Atmungsaktivität auf. Auch wenn die Fichte zu den günstigeren Holzsorten gehört, besticht sie mit ihrer zum Teil rustikalen Art, den weichen Gold- oder Rottönen und der klaren Maserung.

Buche

Buchenholz besticht durch seine Härte und schöne Glätte. Häufig verbaut als Tisch oder Regal, ist die Buche in fast jedem Haushalt zu finden. Bereits als Kinder wachsen wir mit Buchenholz auf, da besonders häufig Spielzeug aus Buche hergestellt wird. So entschied sich auch der deutsche Tischlermeister Michael Thonet für Buche, als er die weltberühmten Wiener Kaffeehaus-Stühle konstruierte. Glatt, fein, leicht hell und gelblich bis rot gefärbt, ist das Buchenholz nur schwach texturiert und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Kirsche

Das Holz des Herzens. Das Kirschbaumholz sieht man häufig bei teuren Tischen im Einsatz, aber auch für edle Innenausbauten wie das Auditorium des Parco della Musica in Rom. Es besteht gänzlich aus Kirschbaumholz – ein besonders edler und eindrücklicher Anblick. Kirschholz wechselt vom äusseren Rand bis zum Kern recht stark. Das Splintholz ist gelblich-weiss und das Kernholz gelbrötlich bis rotbraun. Poliertes Kirschholz lässt jedes Schreinerherz höher schlagen und springt jedem Hausgast ins Auge. Das Holz ist besonders warm und gilt deshalb auch als Edelholz. Den edlen Ton findet man häufig für Täferungen, Möbel, Furnierungen und auch als besonders edlen Bodenbelag.

Und welches ist Ihr Lieblingsholz? Gerne nehmen wir Ideen auf und schlagen das zum Projekt, dem Raum und zu Ihnen passende Holz vor.

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